Ein Blick zurück

landwochenende_2014_13
landwochenende_2014_03
landwochenende_2014_01
landwochenende_2014_05
landwochenende_2014_06
landwochenende_2014_07
landwochenende_2014_12
landwochenende_2014_14
landwochenende_2014_08
Aus Wärmegründen entfällt der übliche “Blick zurück“. Stattdessen gibt es heute einen visuellen Rückblick auf das vergangene Wochenende, verbracht mit der Familie und Geburtstag gefeiert irgendwo zwischen Sauerland und Westerwald, abgeschlossen mit einem kleinen Spaziergang an der Agger-Talsperre im Oberbergischen Land.

Bei Kanzlers zu Hause

Foto Ehemaliger Bundeskanzlerbungalow Bonn

Da liegt er eingebettet in das satte Grün des Parks zwischen dem ehemaligen Bundeskanzleramt und dem Palais Schaumburg – unaufgeregt, zurückhaltend, leicht und immer noch modern: der Kanzlerbungalow.

Am vergangenen Wochenende ging es nach Bonn, in die Stadt, in der ich studiert habe und in der die damals ansässige Bundesregierung zwar präsent, aber nicht ständiges Gesprächsthema war. Ein Freund meines Lebensgefährten hatte eine Führung durch eines der wohl berühmstesten Einfamilienhäuser Deutschlands organisiert, und ich war sehr gespannt. Die im Februar ausgestrahlte WDR-Doku  “Geheimnisvolle Orte – Kanzlerbungalow” hatte ich bereits aufgesogen. Wie würde es sich anfühlen, diesen Ort mit 35 Jahren Geschichte selbst einmal zu besuchen?  Ein kleines bisschen aufregend. Geht doch einfach mit auf Entdeckungstour.

bonn_heussallee_2014_07_01

bonn_hausgeschichte_2014_07_01

Bonn besitzt ein modernes U-Bahn-Netz und so reist man unterirdisch bequem und schnell zur Haltestelle Heusallee / Museumsmeile, die einen unterirdischen Eingang zum Haus der Geschichte besitzt. Hier gab es schon eine kleine visuelle Einstimmung auf unsere kleine Zeitreise. Führungen in den Kanzlerbungalow können über das Haus der Geschichte nachgefragt werden. Es lohnt sich!

Sep Ruf hat den Kanzlerbungalow 1963 im Auftrag Ludwig Erhards entworfen und damit einen wundervollen Bau der Klassischen Moderne geschaffen. 35 Jahre lang residierten in den Wohn- und Empfangsgebäude die Kanzler der Republik – mal mit, mal ohne Gattin, mal in heller Begeisterung für die moderne und sachliche Ausführung und mal auch deutlich weniger davon angetan. Der letzte Kanzler war Gerhard Schröder, der in einem Interview einmal gesagt haben soll: bayerischer Architekt, Kohl, zu viel Holz: Bahhh!

An einigen Stellen trägt das Interieur immer noch bewußt die Handschrift der damaligen Bewohner. Der Emfangsteil wurde zu gr0ßen Teilen wieder in der Originalzustand versetzt und mit dem ursprünglichen Mobiliar eingerichtet. Kann man sich vorstellen, dass in den braunen Polstermöbeln Helmut Kohl seinen Feierabend verbrachte? Und doch ist es so, von ihm bzw. seiner Familie stammen nämlich die Möbel, die Teppiche und die mondänen Deckenlampen im Wohnbereich, die deutlich den Geschmack der 80er widerspiegeln.

Es war interessant und ging sogar ein wenig unter die Haut. Ein bisschen stolz war ich sogar auf die BRD der 60er, in der sich ein ansonsten als bodenständig bekannter Ludwig Erhard dazu entschloss, mit einem modernen, aber äußerst zurückhaltenden Neubau eine neue Ära der deutschen Geschichte einzuleiten. Nicht prahlerisch, aber ruhig und auf das Wesentliche reduziert – eine gestalterische Absicht, die auch nach 50 Jahren noch deutlich ablesbar ist und von der eine wohltuende Ruhe ausgeht.

bonn_kanzleramt_2014_01

bonn_bungalow_2014_09

bonn_bungalow_2014_08

bonn_bungalow_2014_10

Foto Interieur Kanzlerbungalow

bonn_bungalow_2014_06

bonn_bungalow_2014_11

bonn_bungalow_2014_05

bonn_bungalow_2014_04

bonn_bungalow_2014_12

bonn_bungalow_2014_03

bonn_bungalow_2014_02

bonn_bungalow_2014_13

bonn_bungalow_2014_14

 

 

 

 

Ein Blick zurück

Buch Yasmina Reza, Zehentrenner rot, Roger & Gallet, Kamm, Haarklammer, Lavera Haarspitzenfluide, Kette, Brosche, CD Aziza Brahim Soutak

Eine nette Idee, der Blick zurück. Abgeguckt bei philuko.

Gesehen: Ziemlich beste Freunde, ARD
Gehört: Aziza Brahim, Soutak
Gelesen: Glücklich die Glücklichen, Yasmina Reza
Getan: den Kanzler-Bungalow in Bonn besucht
Gegessen: Libanesischer Fattoush-Salat (ein Rezept von Hellofresh.de)
Getrunken: Eiskaffee
Gefreut: auf den Besuch des Kanzler-Bungalows in Bonn
Geärgert: über die lästigen Schilder in T-Shirts, die zum Einen kratzen und sich zum Anderen immer keck hervortun
Gelacht: Stoning – Monty Python’s Life of Brian
Gewünscht: ein wirklich wirksames Deodorant
Geplant: mehr Zeit für meine Lieblingsbeschäftigungen
Gekauft: einen externen DVD-Player für meinen Rechner
Geklickt: Scott and Kristan’s Inspiring Art District Loft

Ich wünsche Euch allen eine tolle und glückliche Zeit. Genießt, was ihr tut.

Ein Blick zurück

Foto Litfasssäule Sommer am U Dortmund

Eine nette Idee, der Blick zurück. Abgeguckt bei philuko.

Gesehen: Maman und ich
Gehört: The Water is Wide, Eva Cassidy
Gelesen: Brand eins
Getan: gesungen
Gegessen: Spinatsalat mit Ziegenkäse und Honigmelone
Getrunken: Rhabarbersaft-Schorle
Gefreut: auf einen Wochenendbesuch
Geärgert: über meine langsame Internetverbindung
Gelacht: David Sedaris – What’s funny about America
Gewünscht: eine sinnvolle Idee zur Ablage und Speicherung meiner vielen Fotos
Geplant: das WM-Finale am Sonntag zu gucken
Gekauft: einen neuen Regenschirm
Geklickt: Sommer am U

Ich wünsche Euch allen eine tolle und glückliche Zeit. Genießt, was ihr tut.

Wallpaper-Projekt

Grafik DIY
Foto Pinnwand mit selbstklebender Tapete beklebt

Ein “work-in-progress” – das ist dieser Blog, den ich zwar heiß und innig liebe, aber trotzdem immer wieder sträflich vernachlässige. Gerade gehen mir dabei so viele Gedanken und neue Ideen zur kitschvictim-Bloggerei durch den Kopf, dass mich mein Über-Ich immer wieder auf’s Neue ermahnen muss: Nein, das postest Du jetzt noch nicht. Arbeite einfach alles Stück für Stück und peu à peu hintereinander ab, bist Du dahin gekommen bist, wo Du eigentlich hin willst. Und so mache ich es jetzt auch!Vor einiger Zeit habe ich bereits mein kleines DIY-Projekt mit wallpaper, oder besser gesagt selbstklebender Tapete, angekündigt. Und hier ist es endlich – offiziell präsentiert auf dem Blog.

Aus meinem alten Büro habe ich zwei riesige weiße Blech-Pinnwände mitgeschleppt, die zwar sehr praktisch, aber wenig ansehnlich sind. Also hatte ich zumindest für die einer wie auch immer gearteten Verzierung im Kopf. Die wiederum sollte am besten mit meiner schablonierten Tapete korrespondieren. Beides spielt sich an einer langen, durchgehenden Wand ab, die leider unmöglich zu fotografieren ist. Auf etsy bin ich schließlich im Shop von Livettes fündig geworden – eine großartige Auswahl an wunderschönen Tapetenmustern und alle selbstklebend. Mein Favorit erinnert an die Designs von Ferm Living, nicht wahr?. Zwar war das Verkleben etwas haarig und ist auch erst so richtig gut gelungen, nachdem ich die Tapete kurzerhand in Streifen geschnitten habe, aber das Ganze ist für mich jedes Mal ein visuelles Highlight, wenn ich den Kopf vom Schreibtisch hebe.

Foto Pinnwand mit selbstklebender Tapete beklebt
Foto Wandverschönerung gestencilt

Ach ja, es gibt noch andere hübsche Ecken in meinem “Office”, z.B. mein Blumen-und-Art-Arrangement auf meiner Fensterbank. Die hübche Postkarte stammt übrigens von philuko und war eine Beigabe zum Print, den ich in ihrem Online-Shop bestellt habe. Vielen Dank dafür.

Foto Stillleben auf einer Fensterbank mit einem Print von Philuko