Diese Kränze gibt es umsonst

Und schwups ist er auch schon da – der 1. Advent. Für alle, die schnell und spontan noch ein paar DIYs erledigen wollen, habe ich diese wunderschönen Kränze von “We live happily ever after”, die zum freien Download bereitstehen, aufgestöbert. Ich finde sie sehr reizend und finde, sie eignen sich sehr gut zum Verzieren von Geschenkanhängern o.Ä..

Ich wünsche Euch allen auf diesem Weg EINEN TOLLEN 1. ADVENT.

 

Nicht die schlechteste Jahreszeit

Foto Dekoration auf einer Fensterbank, Vasen, Bild philuko, Bambi Foto Ausblick aus einem Fentste, Bäume mit buntem Laub

Ein wenig Zeit für’s Durchatmen ist angesagt. Das größere Projekt, das meine ganze Konzentration und Energie seit den Sommermonaten beanspruchte, ist abgeschlossen. Ich kenne die Phasen, die gewöhnlich auf solche Ausnahmezustände folgen: Neben dem angenehmen Gefühl, endlich wieder ein bisschen lockerer lassen zu können, schleicht sich auch eine gewisse Unlust, eine merkwürdige Unentschlossenheit ein. So habe ich momentan viele Ideen und Vorstellungen zu privaten und beruflichen Projekten im Kopf, aber mir sind ein bisschen die Disziplin und der Durchhaltewille zur Umsetzung abhanden gekommen.

Stattdessen gestatte ich mir heute einen ruhigen Tag im Büro mit einer Aussicht auf herbstlich bunt verfärbtes Laub. Ein wenig Weihnachtsdeko hat sich auch eingefunden, allerdings wirkt das Bambi noch ein wenig deplaziert zwischen meinen sonstigen Lieblingsgegenständen. Hier muss dringend noch Abhilfe geschaffen werden! Ein Vorteil der Freiberuflichkeit und eines Büros ganz für mich alleine ist übrigens die Möglichkeit, Musik zu hören. Und so begleiten mich heute ganz vorweihnachtlich u.a. die Klänge von J.S. Bach “Jesus bleibet meine Freude” (Trompete & Orgel in der St.-Marien-Kirche zu Jarmen* von Uwe Komischke / Trompete und Thorsten Pech / Orgel). Ach schön!

*Es handelt sich übrigens um Jarmen in Mecklenburg-Vorpommern und nicht um den Wuppertaler-Stadtteil Barmen, was ich in meiner Unkenntnis vor einigen Jahren vermutet hatte.

Die Woche in Bildern | Ein Blick zurück #44

Foto Flirrende Herbstsonne in den Grünanlagen an der B1 Dortmund, Künstlerisches Denkmal und herbstliches Detail an der Petrikirche DortmundFoto IKEA Pöang mit Wolldecke vor einem Bücherregal, Asprin direktFoto Bunte Fahrräder umrankt von Kapuzinerkresse, Strickzeug aus einem Nadelspiel und bunter Wolle auf einem Tisch liegend Foto Der Florianturm in Dortmund wirft einen langen Schatten auf dei B1, blühende Dahlien im Westfalenpark vor der Kulisse vor Phönix West

Eine nette Idee, der Blick zurück. Abgeguckt bei philuko.

Viel Zeit habe ich gebraucht, zum Nachdenken, in mich Gehen, Sinnieren, Nachspüren, neue Ideen entwickeln und – ja, ist es halt: zum Arbeiten! Aus diesem Grund ist es an dieser Stelle in den vergangenen Wochen ziemlich ruhig geblieben. Aber nun starte ich wieder durch mit einem leicht fehlplatzierten (immerhin ist heute schon Dienstag) Wochenrückblick.

Gesehen: Mondsüchtig
Gehört: That’s amore, Dean Martin feat Jerry Lewis
Gelesen: Die Zeit
Getan: ein weiteres Paar Socken gestrickt
Gegessen: Aspirin direkt (das ist zwar nicht direkt ein Nahrungsmittel, da ich in der vergangenen Woche allerdings permanent unter Rückenschmerzen gelitten habe, kam die aufgenommene Menge schon der eines “kleinen Steaks” nahe
Getrunken: grünen Tee
Gefreut: dass die Kapuzinerkresse auf der gegenüberliegenden Straßenseite eine gute Verwendung für die lang nicht benutzten Fahrräder weiß
Geärgert: über meine bisher fehlende Motivation, etwas gegen meinen instabilen Rücken zu unternehmen
Gelacht: über Harald Martensteins “Über Sinn und Sinnlosigkeit des Kinderkriegens” im Zeit Magazin 45.2014
Gewünscht: mehr Zeit zum Leben
Geplant: wieder mehr zu lesen, und zwar gedruckte Bücher!!!
Gekauft: eine neue Wolldecke für’s Wohnzimmer
Geklickt: instagram-feed von fantastic-mrsfox

Ich wünsche Euch allen eine tolle und glückliche Zeit. Genießt, was ihr tut.

Auf dem Weg zur 50

whatsallabout_2014_09_01

Ich denke, nun ist es endlich an der Zeit, die Katze aus dem Sack zu lassen. Angekündigt habe ich ja bereits seit Längerem, dass ich auf der Suche nach einem neuen Konzept für meinen Blog bin. Das Ganze hat mit meinem nicht mehr ganz taufrischen Alter zu tun, denn im nächsten Jahr werde ich 50.

Das ist zwar kein Grund zum Fürchten, ganz im Gegenteil. Ich glaube, ich habe mich noch nie so eins mit mir selbst gefühlt wie jetzt. Aber ich spüre in mir einen Wunsch nach mehr Inhaltlichkeit; einige Themen in meinem Alltag haben sich allein aufgrund meines Alters und der damit einhergehenden Zipperlein verändert. Hinzu kommt, vermutlich nicht ungewöhnlich in meinem Alter, das Zerbrechen einer sehr langen Partnerschaft (was zwar schon ein paar Jahre zurückliegt, mich hin und wieder aber immer noch beschäftigt), das Eingehen von neuen Beziehungen und der damit verbundenen Probleme.

Lange Rede, kurzer Sinn: Die Befindlichkeiten in meinem Leben ändern sich. In den vergangenen Wochen stelle ich immer mehr fest, dass es mich zunehmend eben nicht mehr zufriedenstellt, ellenlange Feeds auf instagram, facebook, twitter, bloglovin etc. zu durchforsten, mich unablässig auf Themen und Situationen Anderer zu konzentrieren. Es macht mich einfach nervös. Welche Interior-Trends sind gerade angesagt, welches Blogger-Ereignis ist auf welchem Kanal zumindest aus der Ferne mitzuverfolgen, welcher Hashtag ist gerade populär? Puh, inzwischen stelle ich fest, dass ich gedruckte Zeitschriften und Bücher doch lieber mag als E-Books und E-Magazines. Zwar blogge ich selbst, aber sind meine Inhalte noch altersgerecht? Das habe ich mich in den vergangenen Monaten oft gefragt. Um ehrlich zu sein, eine genaue Antwort habe ich nicht parat. Und umgekehrt: Finde ich im Netz und den diversen Blogs, denen ich folge, eigentlich die Anregungen, die ich heute wirklich suche?

So bin ich mit 47 Jahren schon recht früh in die Wechseljahre gekommen, und zwar so vehement, dass ich mich zeitweise nicht in der Lage gefühlt habe zu arbeiten. Was macht man in einem solchen Fall, außer seine Frauenärztin und Freundinnen zu befragen? Wer es wissen möchte, gebe einmal “Klimakterium + Blog”. Die Ergebnisliste ist ernüchternd. Verständlich, denn das Thema ist wenig sexy. Aber kann es nicht trotzdem dazu ein paar nette, kluge und vielleicht noch humorvolle Anregungen geben? Nicht, dass ich nun unablässig über den weiblichen Körper und die weibliche Psyche schwadronieren möchte, aber die Themeninhalte dieses Blog werden sich wohl langfristig verändern.

Eine Zeitlang habe ich mir sogar überlegt, ob ich ganz mit der Bloggerei aufhöre. Was soll schon Großartiges passieren, wenn ich mich nicht mehr in der virtuellen Welt veräußere? Allerdings erscheint ist mir dieser Gedanke sehr befremdlich. Zu sehr liebe ich Worte und schöne Bilder, als dass ich der Versuchung widerstehen könnte, nicht selbst Hand an diverse Beiträge anzulegen. Zum Glück verändere ich mich auch nur in Teilen. Meine Leidenschaft für alles Selbstgemachte (DIY), für gute Gestaltung und Interior-Design, Reisen und neue Eindrücke bleibt und wird mit Sicherheit auch zukünftig an dieser Stelle ihren Platz finden. Alles andere lass’ ich jetzt einfach mal offen. Ich bin gespannt, was passiert. Mit mir und diesem Blog.

Und vielleicht gibt es noch mehr Frauen Ende 40, die wie ich auf dem Sprung in einen weiteren, neuen Lebensabsschnitt sind. Was sind Eure Themen, die euch heute am meisten interessieren, auf die ihr vielleicht Antworten sucht? Wo verstecken sich die spannenden Biografien der Frauen, die etwas zu sagen haben und Tipps geben wollen? Ich möchte Euch alle kennen lernen. Wenn ihr euch also angesprochen fühlt, spart nicht mit Antworten und Kommentaren!!

Übrigens: Sollte jemand Interesse daran haben, von mir auf meinem Blog vorgestellt zu werden, der schreibt mir bitte eine kurze Mail mit einigen Angeben zur Person an kontakt@wollvictim.de. Ich melde mich dann!

Good mornin’

Was habe ich mich vergangenen Sonntag gefreut, als ARTE den Filmmusical-Klassiker “Singin’ in the Rain” mit Gene Kelly, Debbie Reynolds und Donald O’Connor ausgestrahlt hat. Zitat ARTE: Singin’ in the Rain ist nicht nur eine Hymne auf Lebensfreude und Lebenslust, sondern auch eine Liebeserklärung an Show und Kino. Das kann ich nur bestätigen und deswegen heute zur Mittagszeit ein fröhliches “Good Mornin'”.

PS: Ist das Kleid von Debbie Reynolds nicht “trés chic”?