It’s the most wonderful time of the year

Foto Bilderwand und Lichterkette von IKEA

Einen Arbeitsplatz zu verlieren ist nicht lustig. Erst recht nicht kurz vor Weihnachten … Kann man so sehen. Man kann sich bemitleiden, wütend sein oder einfach nur enttäuscht. Oder das Ganze als erneute Chance begreifen. Ich habe mich für Letzteres entschieden, denn – wie ihr Euch nun denken könnt – ich habe meinen Job zum Ende des Jahres verloren. Sicher, ich bin auch enttäuscht, aber gleichzeitig voller Vorfreude auf das Neue, das – so oder so – kommen wird.

Nun könnte ich mich hinsetzen und Bewerbung um Bewerbung schreiben und fest daran glauben, dass man auch mit deutlich 40+ noch eine Chance in der Marketing-Arbeitswelt hat. Statt gelassen die neue Situation zu begrüßen, in aktionistische Tätigkeiten verfallen, die mir am Ende die schönste Zeit des Jahres aber so richtig gründlich vermiesen. Och nö, ich habe etwas anderes vor. Endlich Zeit all die Dinge zu tun, die ich immer wieder aufgeschoben habe, die entschleunigen, das Leben lebenswert machen und wenigstens der Seele so richtig gut tun. Stricken, selber machen, bloggen, aufräumen, Freunde treffen, Birnenbrot backen, sich sammeln und zurück zu der inneren Stärke finden, die man für den neuen Lebensabschnitt benötigt.

Ich mach‘ mir jetzt schöne Tage – das klingt simpel, ist aber nicht einfach. Ich werde von meinen Fortschritten berichten.

5 Gedanken zu „It’s the most wonderful time of the year

  1. Lunacy

    Das ist wahrlich nicht so schön, gerade jetzt kurz vor Weihnachten, wobei der Zeitpunkt nie richtig sein kann. Ich wünsche dir ganz viel Kraft und Erfolg für die Zukunft! LG Anja

  2. Dana

    Das tut mir leid zu hören. Ich finde, ein bisschen Wut und Trauer sind in so einer Situation schon ok. Schön ist auf jeden Fall, dass du das als Chance begreifst, und ich wünsche dir alles Glück der Welt, dass am Ende alles gut wird.

    Lieben Gruß,
    Dana

  3. kitschvictim Autor

    Danke schön für Eure lieben Kommentare. Ich habe zum Glück einen Partner, der mich fabelhaft unterstützt und nun probiere ich es einfach zweigleisig: Bewerbe mich und versuche gleichzeitig meine Freiberuflichen-Existenz wieder auszubauen. Irgendwas geht immer, sagt mir meine Lebenserfahrung, und ein ganz klein bisschen Spaß macht es ja auch 😉 Euch allen eine schöne Advents- und Weihnachtszeit.

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