Es geht los – less is more

Grafik Aufräumen

Weihnachtsdekoration aufräumen

Leftovers Christmas

Apartmenttherapy January Cure

Ich weiß nicht, wie es Euch zum Jahreswechsel bzw. mit dem Beginn eines neuen Jahres geht. Für mich bedeutet es immer wieder einen Neuanfang, ein Sortieren, eine erneute Konzentration auf das Wesentliche. Deswegen sind mir die ersten Tage des Jahres besonders wichtig; ich versuche, meine Gedanken unzensiert fließen zu lassen, auf meine innere Stimme zu hören und nachzuspüren, was in den kommenden Monaten eine besondere Bedeutung bekommen kann.

2014 wird ein Jahr mit vielen Veränderungen für mich. Ich habe es in meinen Wochenrückblicken bereits angedeutet – ein Umzug steht vor der Tür. Mein Lebensgefährte und ich haben beschlossen, zusammen zu ziehen. Eine Herausforderung für mich, das muss ich zugeben, denn nun heißt es, nicht nur die gewohnte Umgebung aufzugeben, sondern auch zwei Wohnungen zusammen zu legen.

Daneben ist es im vergangenen Jahr beruflich für mich nicht ganz so glücklich gelaufen. Eine Umorientierung, die mir zwar von außen auferlegt, innerlich aber schon länger als dringend erforderlich empfunden wurde, wird nun Realität. Neben den Bewerbungen, die jetzt auf der Tagesordnung stehen, werde ich gleichzeitig versuchen, meine Freiberuflichkeit und mein Redaktions-Büro zu reaktivieren. Denn, um den Hintergrund dieser Entscheidung kurz zusammenzufassen: Es war und ist für mich noch immer eines der größten Privilegien überhaupt, selbstbestimmt arbeiten zu dürfen. Ich hoffe daher, dass ich genügend Energie und Durchhaltevermögen in den nächsten Monaten  aufbringe, um dieses Ziel mit der notwendigen Willenskraft zu erreichen.

Letzteres soll allerdings nicht zum Thema dieses Blogs werden. Sondern eher die mit dieser Entscheidung verbundenen äußeren Umstände. Das Büro, das sich bisher in meiner Wohung befunden hat, wird in der gemeinsamen Wohnung keinen Platz mehr finden. Neue Räume (bzw. ein neuer Raum ist) sind bereits angemietet. Auch hier steht also ein Umzug bevor, und das schon sehr bald.

So, und nun komme ich zu dem eigentlichen Anliegen des heutigen Posts. Entschuldigt meine etwas weitschweifigen Ausführungen zu Beginn, aber sie dienen zum besseren Verständnis der zukünftigen Aktivitäten auf diesem Blog. Umzug, gemeinsame Wohnung, neues Büro – Aufräumen ist angesagt. Sich verabschieden von allem überflüssig Gewordenen, dem nicht wirklich Wichtigen, unnützen und mehrfach vorhandenen Dingen. Das fällt mir, ehrlich gesagt, nicht leicht, denn es wird einen wesentlichen Teil meiner Möbel und vieler lieb gewordener Gegenstände betreffen. Aber es ist auch eine Chance, sich neu aufzustellen und im dem Weniger ein deutliches Mehr zu finden.

Nachdem ich meinen Job verloren habe, habe ich mir intensiv darüber Gedanken gemacht, wie viel an materiellen Dingen für ein zufriedenes Leben man wirklich benötigt. In diese Zeit fiel auch Nicola’s Interview, und ich hätte bei jedem Satz begeistert ausrufen können: „Genau so ist es.“ Bitte keine repräsentativen Schränke mit massenhaft Geschirr und Gläsern, keine teuren Gourmet-Restaurants mit überteuerten Menüs, keine überquellenden Kleiderschränke und Schuhschränke mit nicht getragenener Kleidung … die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Und so möchte ich mich, nicht nur wegen der bevorstehenden räumlichen Veränderungen, sondern auch für mein Seelenheil in den nächsten Wochen von etlichen Dingen trennen. Diejenigen, die noch tadellos in Ordnung sind und an denen die ein oder andere von Euch möglicherweise Interesse hat, werde ich über diesen Blog verschenken. Also: Bitte am Ball bleiben. Hier wird in den nächsten Tagen und Wochen immer mal wieder etwas „for free“ auftauchen.

Sehr viel Information für heute. Das verstehe ich. Aber ganz bin ich dennoch nicht am Ende angelangt. Denn ich möchte noch auf eine Aktion hinweisen, an der ich mich gerade beteilige. Es ist der January Cure von apartmenttherapy mit dem schönen Untertitel „Saving the world. One room at a time“. Hier geht es in erster Linie um ein „home improvement“, also ein sauberes und aufgeräumtes Zuhause. Wer Lust hat, kann die Live-Blogger hier verfolgen.

Ich habe die Aufgabenstellungen für mich etwas abgewandelt und daraus Aufgaben für die kommenden Umzüge kreiert. Wer sich für den Cure-Newsletter registriert, erhält täglich eine Email mit einer Aufgabenstellung. Für den ersten Tag hieß das, eine Projekt-Liste anzufertigen. Und da ich in meiner jetzigen Wohnung keine „Baustellen“ mehr in Ordnung bringen möchte, habe ich kurzerhand notiert, was in den einzelnen Räumen für die Umzüge vorzubereiten ist, konkret diese Prioritätenliste angefertigt: Was geht mit? Von was möchte ich mich trennen? Was ist gar nicht mehr zu gebrauchen? Die Liste ist länger geworden, als mir lieb ist. Und damit ich das meiste von dem schaffe, was ich mir vorgenommen habe, werde ich nun umgehen damit beginnen.

Die im zweiten Teil des Cures vorgesehene Bodenbereinigung habe ich durch weitere Aufräumarbeiten ersetzt. Den wöchentlichen Blumenstrauß werde ich mir allerdings gleich noch gönnen. Was bleibt für heute also noch zu tun?

  • Die Weihnachtsdekoration entfernen und verpacken.
  • Überflüssige oder dopplete Büroutensilien fotografieren und über den Blog verschenken.
  • Bad und Küche putzen.
  • Einkaufen und Blumenstrauß besorgen.

So, das war’s nun endlich für heute. Vielleicht habt ihr noch mehr gewinnbringende Gedanken zum Thema „Aufräumen“. Dann lasst es mich wissen.

Ein Gedanke zu „Es geht los – less is more

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